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Theorie


Trotz Internet und Twitter gibt es Texte,die grundlegend für das Verständnis von gesellschaftlichen

Zusammenhängen sind, auch wenn sie 100 Jahre oder älter sind. Ihre zentralen Aussagen haben nichts von ihrer Aktualität verloren, da sie nicht diesen oder jenen König kritisieren, sondern prinzipiell die kapitalistische Gesellschaftsordnung in Frage stellen.

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Interview zur Situation in den kurdischen Gebieten in Syrien

 Interview zur Situation in den kurdischen Gebieten in Syrien 

Während die bürgerlichen Medien aktuell den, insbesondere von reaktionären fundamentalistischen Kräften, in Syrien geführten Aufstand nutzen um die Interessen des westlichen Kapitals in der Region zu propagieren, finden insbesondere in den kurdischen Gebieten kaum beachtete wichtige Entwicklungen statt. Sowohl in Opposition gegen die Assad-Regierung, als auch gegen die reaktionären islamistischen Kräfte, gewinnen linke Organisationen, insbesondere aus der millionenstarken kurdischen Bevölkerung, an Stärke. Im folgenden Interview wird eine Übersicht über den Charakter dieser Bewegung geliefert.

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Erklären, nicht verharmlosen | Hans Heinz Holz

In diesem Auszug aus dem Buch "Theorie als materielle Gewalt. Die Klassiker der III. Internationale" (Band 2 einer dreiteiligen philosophischen Abhandlung), den die Tageszeitung junge welt vorab veröffentlichte, analysiert der marxistische Philosoph Hans Heinz Holz die Verwendung des Begriffs "Stalinismus" als einen antikommunistischen Kampfbegriff. Der Text liefert einen wichtigen Beitrag zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit den historischen sozialistischen Projekten.

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Das Manifest der kommunistischen Partei

F. Engels und K. Marx | Das etwa 30 Seiten lange Werk ist das im Auftrag des II. Kongresses des "Bundes der Kommunisten" im Jahr 1848 veröffentlichte marxistische Parteiprogramm, das den Beginn der internationalen kommunistischen Bewegung markierte. Darin legen Marx und Engels den geschichtlichen Prozess der Herausbildung und Entwicklung der kapitalistischen Gesellschaft und ihrer antagonistischen Klassen – Bourgeoisie und Arbeiterklasse – dar und zeigen die Gesetzmäßigkeiten und Widersprüche innerhalb des Kapitalismus auf. Das Werk ist die erste geschlossene Darstellung der theoretischen Grundlagen der marxistischen Lehre und legt den Grundstock für das politische Ziel kommunistischer Parteien. Es belegt die bisherige Gesellschaftsentwicklung als eine Geschichte von teils verborgenen, teils offenen Klassenkämpfen und damit notwendig die Herausbildung des proletarischen Klassenkampfs als zentrale Kraft für eine sozialistische Gesellschaftentwicklung hin zum Kommunismus. Das Manifest der Kommunistischen Partei ist eines der bedeutsamsten programmatischen Dokumente des wissenschaftlichen Kommunismus und ermöglicht knappe Einblicke in die Fragen des historischen Materialismus, die in weiteren Werken von Marx und Engels ausführlich behandelt werden.

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Broschüre "Krieg, Krise, Kapitalismus" [Januar 2011]

Eine Broschüre von:  Antifaschistisches und Antimilitaristisches Aktionsbündnis

Anlässlich der Mobilisierung gegen die NATO-Sicherheitskonferenz und die Mandatsverlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan hat das Antifaschistische & Antimilitaristische Aktionsbündnis, ein bundesweiter Zusammenschluss aus revolutionären Gruppen und Organisationen, eine Broschüre herausgegeben. In drei Beiträgen wird auf die kapitalistische Krise, den imperialistischen Krieg und staatliche Repression eingegangen. In einem Selbstverständnis am Ende des Heftes wird dargelegt warum eine revolutionäre Organisierung zur Überwindung des Kapitalismus von Nöten ist.

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Kampf gegen den Faschismus [Clara Zetkin]

Clara Zetkin beschäftigt sich in diesem frühen Text mit dem aufkommenden italienischen Faschismus Anfang der 1920er Jahre und stellt dessen Grundlagen und Auswüchse heraus. Die Schrift ist aus dem Jahre 1923, wurde also 10 Jahre vor dem Machtantritt des Nazifaschismus geschrieben. Obwohl sie deshalb natürlich noch keine hinreichende Analyse des deutschen Faschismus liefern konnte, schaffte Clara Zetkin es, den konterrevolutionären Charakter, die wirtschaftlichen Verflechtungen und die uneinlösbaren Versprechungen faschistischer Regimes herauszustellen. Ebenso macht sie schon früh klar, dass antifaschistischer Widerstand nur breit aufgestellt und in allen Bereichen der Gesellschaft geführt, wirkungsvoll ist.

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Mehr als ein Definitionsstreit | Kurt Pätzold

In diesem Text von Kurt Pätzold beschäftigt er sich intensiv mit der Faschismusanalyse, die 1933 entwickelt und 1935 von Georgi Dimitroff vor dem 7. Weltkongress der kommunistischen Internationale vorgetragen wurde. In einigen linken Debatten wird diese Grundlagenanalyse als zu verkürzt oder gar falsch abgetan und verworfen. Pätzold spricht sich richtigerweise gegen derartige Vorwürfe aus, indem er die Dimitroffsche Formulierung Punkt für Punkt durchgeht, in richtige geschichtliche Zusammenhänge stellt und ihre aktuelle Bedeutung verdeutlicht.

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Faschismustheorien [Reinhard Kühnl]

In diesem Text sammelt der Autor Reihard Kühnl auf wissenschaftliche Art und Weise Dokumente, die den Faschismus wissenschaftlich erfassen wollen. Mit Hilfe dieser Dokumente zeigt der Autor, wie es möglich ist, das Wesen und den Grundcharakter des Faschismus zu verstehen und zu erkennen. Er greift vor allem Thesen, Ansichten und Theorien anderer WissenschaftlerInnen auf, um diese darzustellen, zu analysieren und zu widerlegen bzw. auf deren Schwachstellen hinzuweisen.
Gängige soziologische, psychologische und marxistische Theorien sind hierin enthalten, wenn auch auf einem anspruchsvollen Niveau aufbereitet, was den Einstieg in die Thematik etwas schwieriger macht. Der Text "Die Gegenrevolution" von Kurt Pätzold ist zum Einstieg eher geeignet.
Im dritten Teil des Buches widmet sich Kühnl noch der Aktualität des Faschismusproblems in der Bundesrepublik.

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Georgi Dimitroff - Arbeiterklasse gegen Faschismus

Georgii Dimitroff entwickelte ab 1933 eine umfassende Analyse des Faschismus. 1935 fasste er seine Ergebnisse in einer Rede vor dem Weltkongress der Kommunistischen internationale zusammen. Er befasst sich darin vor allem mit der ökonomischen Basis des Faschismus und erkennt ihn als radikalste Form kapitalistischer Ausbeutung, sowie als Mittel imperialistische Aggressionen durchzusetzen. Außerdem geht er ausführlich auf verschiedene antifaschistische Strategien ein und fordert breite Aktionseinheiten gegen den Faschismus. Da der Text relativ früh entstanden ist, konnte Dimitroff die brutalen Folgen des Antisemitismus als ideologische Komponente des deutschen Faschismus noch nicht absehen. Trotz dieser Schwäche ist Dimitroff's Analyse nach wie vor für jede ernsthafte antifaschistische Perspektive grundlegend.

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Lenin. Studie über den Zusammenhang seiner Gedanken | Georg Lukacs

Auf relativ wenigen Seiten umriss Georg Lukacs den Beitrag Lenins kurz nach dessen Tod nicht nur zur erfolgreichen Revolution in Russland. In einer enormen Dichte versucht er außerdem den Beitrag Lenins zur Weiterentwicklung des wissenschaftlichen Sozialismus nach Marx und Engels zu belegen.
Der Text ist – u.a. neben den Originaltexten von Lenin – eines der Standardwerke zur Beschäftigung mit dem Werk des Mannes, auf den sich mehr oder weniger praktisch sämtliche kommunistischen Bewegungen seither beziehen – wenn auch nicht das leichteste. Der Text ist auch als Buch erhältlich, was das Lesen sicher erleichtert.

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Das Militärprogramm der proletarischen Revolution

Von W.I. Lenin | Der Text wurde von Lenin etwa ein Jahr vor der erfolgreichen Oktoberrevolution 1917 geschrieben. Er beinhaltet insbesondere eine Kritik an Positionen die der Entwaffnung der unterdrückten Klassen das Wort reden und belegt die Notwendigkeit des revolutionären Klassenkampfes zur Ãœberwindung des kapitalistischen Systems.

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Meldungen

Erklärung von Fabio - Freiheit für alle politischen Gefangenen

Frau Richterin, Frau Schöffin, Herr Schöffe, Frau Staatsanwältin, Herr Jugendgerichtshelfer,

Sie müssen heute über einen Mann urteilen. Sie haben ihn als „aggressiven Kriminellen“ und als „respektlos gegenüber der Menschenwürde“ bezeichnet. Mich persönlich kümmert es nicht, mit welchen Attributen Sie mich benennen. Ich bin nur ein Junge mit einem starken Willen. Weiter

 

Demonstration zum Welt-Kobane-Tag in Stuttgart

Einige hundert Menschen beteiligten sich am 1. November - dem Welt-Kobane-Tag - an einer Solidaritätsdemonstration in Stuttgart. Einen Bericht mit Bildern gibt es hier

 

Audio-Mitschnitt einer Infoveranstaltung zur Widerstandsbewegung in der Türkei

Ein Redakteur vom re:volt Magazin hat beim letzten Café International der Initiative Kurdistan-Solidarität Stuttgart einen Vortrag zur Widerstandsbewegung in der Türkei gegen die Präsidialdiktatur von Erdogan gehalten. Den Audio-Mitschnitt der interessanten Veranstaltung gibts jetzt hier online zum nachhören.

 

Nazis in den Kofferraum – Gedenkveranstaltung für Nazis nicht ungestört von statten gehen lassen!

In der Nacht auf den 21.10.2017 wurde im Vorfeld einer Gedenkveranstaltung für Hanns Martin Schleyer der Boden vor der Alten Reithalle, in der die Veranstaltung statt fand, mit seiner NS-Mitgliedsnummer und dem Spruch "Täter, kein Opfer" markiert. Die Veranstaltung wurde vom Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V. - Südwestmetall organisiert und der ehemalige SS-Untersturmführer sollte als Verfechter der sozialen Marktwirtschaft und Sozialpartnerschaft gewürdigt werden. Bericht

 

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