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Gegen den Burschentag in Stuttgart!

Ende November planen rechte und rechtsoffene Burschenschaften des bundesweiten Verbandes „Deutsche Burschenschaft“ eine Großkonferenz in Stuttgart. Burschenschaften - das sind altertümliche Klüngel männlicher Studenten, die sich als besondere gesellschaftliche Elite begreifen. Gerade im Falle der „Deutschen Burschenschaft“ stehen sie darüberhinaus für die Diskriminierung und Ausgrenzung von MigrantInnen, Frauen und sozial Schwachen. Mitgliedschaften sind in vielen dieser Gruppierungen nur mit „deutscher Abstammung“ möglich, während sie in nationalistischer Manier nach einem Großdeutschland streben. Kein Wunder also, dass auch organisierte Nazis aus der faschistischen „NPD“, wie der Partei-Ideologe Jürgen Gansel, sich aktiv in dem Verband betätigen

Die rechten Studentenverbände stehen für ein Gesellschaftsbild, in dem es keinen Platz für sozialen Fortschritt, Geschlechtergleichberechtigung und internationale Solidarität gibt. Damit reihen sie sich in eine Rechtsentwicklung ein, die in ganz Europa Einzug hält: Parteien und Gruppen, die gegen MigrantInnen aus dem arabischen Raum agitieren und für einen hart durchgreifenden „Law-Order“ Staat stehen prägen die politische Landschaft zunehmend - flankiert durch mediale Hetze und durch ungenierte Zustimmung aus den Rängen der bürgerlichen Mitte.

Wir werden nicht zulassen, dass die rassistischen Männerbünde sich unwidersprochen in Stuttgart treffen können. Dem rechten Treiben stellen wir direkten Protest und vielfältiges Engagement für eine solidarische Gesellschaft entgegen - denn eine Veränderung der bestehenden Zustände ist notwendig und möglich. Mit unseren Aktionen gegen den Burschentag wehren wir uns gegen die Spaltung, Ausgrenzung und Entmündigung von Menschen und setzen ein gemeinsames Zeichen für Solidarität und grenzenübergreifende Gleichberechtigung.

Treffpunkt für die Aktionen gegen den Burschentag:
Samstag 24.11.12 Untertürkheim Bahnhof


Weitere Infos auf der Seite der Frauengruppe Stuttgart

Meldungen

Roter Teppich für Rechte

Etwa 350 Menschen folgten am 12. Mai 2018 dem Aufruf vom Bündnis "Stuttgart gegen Rechts" und beteiligten sich an einer Kundgebung mit anschließenden Protesten in Stuttgart-Feuerbach. Anlass unserer Mobilisierung war die kurzfristig anberaumte Kundgebung der AfD-Jugendorganisation (JA) am Wilhelm-Geiger-Platz gegen den geplanten DITIB-Moscheeneubau im Feuerbacher Industriegebiet. Bericht

 

Video Nachtrag zur Aktion gegen die faschistische Pseudogewerkschaft "Zentrum Automobil"

Hier noch ein Video-Nachtrag zu einer Aktion Anfang März. Nach den Betriebsratswahlen in Untertürkheim wurde in der Nacht auf den 7. März der Sitz des Vereins „Zentrum Automobil“ in Stuttgart – Untertürkeim mit Farbbeuteln und Parolen markiert. Zum Video

 

Solidarität mit Efrîn – Reflexion unserer Praxis

Die Initiative Kurdistan-Solidarität hat eine Reflexion zu den lokalen und bundesweiten Solidaritäsaktionen der letzten Wochen verfasst. Weiter

 

Sitz der faschistischen Pseudogewerkschaft "Zentrum Automobil" markiert

In der Nacht nach den Betriebsratswahlen in Untertürkheim haben wir, Antifaschistinnen und Antifaschisten, den Sitz des Vereins „Zentrum Automobil“ in Untertürkeim mit Farbbeuteln und Parolen markiert. Bericht und Bilder

 

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