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Kalender >> Leben retten ist kein Verbrechen – der Festung Europa gemeinsam etwas entgegensetzen!

Veranstaltung 

Titel:
Leben retten ist kein Verbrechen – der Festung Europa gemeinsam etwas entgegensetzen!
Wann:
Samstag, 21.07.2018 14:00 Uhr
Wo:

Beschreibung

Die Zahl der Todesopfer im Mittelmeer steigt im Sommer 2018 immer weiter.
629 Menschen sind allein im Juni auf der Flucht ertrunken.
Während zahlreiche ehrenamtliche Helfer*innen sich die letzten Monate und Jahre in der Seenotrettung im Mittelmeer für fliehende Menschen einsetzten, schottet die EU ihre Außengrenzen immer stärker ab. Sie versucht sogar, die Lebensrettung von Schiffbrüchigen zu unterbinden. Tausende Tote werden bewusst in Kauf genommen. Der Fall des Seenotrettungsschiffs Lifeline zeigt: Wer Menschen vor dem Ertrinken rettet, wird als „Schlepper“ diffamiert, kriminalisiert – und handlungsunfähig gemacht, indem Seenotrettungsschiffe in den Häfen festgesetzt werden. Derzeit kann kein einziges NGO-Schiff im Mittelmeer Menschenleben retten.

 

Mit Menschenrechten oder Humanität hat diese Vorgehensweise nichts zu tun. Vielmehr zielt diese zynische Politik vor allem auf den weiteren Ausbau Europas zur Festung. Noch zynischer ist, dass es gerade die europäischen Staaten – allen voran die BRD – sind, die Fluchtursachen schaffen: mit ihren Waffenexporten, militärischen Interventionen, mit der Zerstörung der Märkte in den Ländern und mit Umweltzerstörung.

 

Und auch Baden-Württemberg ist Teil der Festung Europas. Die Landesregierung beteiligt sich an der Einführung „sicherer Herkunftsländer“ – ohne Rücksicht auf das Leiden und Sterben von Menschen. Und in Ankunftszentren werden schon jetzt kritikwürdige Schnellverfahren durchgeführt. Abzusehen bleibt noch, ob die bisherige Positionierung des Innenministeriums Baden-Württembergs, dass es kein Anker-Zentrum in Baden-Württemberg geben wird, bestehen bleiben wird.
Wir rufen alle, die dieser menschenverachtenden Politik etwas entgegensetzten wollen, dazu auf, aktiv zu werden gegen diesen epochalen Zivilisationsbruch.

 

Kommt am 21. Juli um 14 Uhr auf den Stuttgarter Schlossplatz!
Lasst uns gemeinsam deutlich machen, dass wir die eklatanten Verstöße gegen die Menschenrechte nicht hinnehmen. Wir dürfen diese Politik nicht sich selbst überlassen!

 

Mit Reden vom Flüchtlingsrat // Ruben Neugebauer (Aktivist aus der Seenotrettung) // Refugee-AktivistIn // Michael Wilk und Life-Musik von „Hart & Handel“ und Toba Borke, Freestyle-Rapper

 

Alle Informationen und Aufruf auf der Seite vom OTKM Stuttgart

 

http://otkm-stuttgart.bplaced.net/j25/wp-content/uploads/2018/07/Kundgebung-21.-Juli-Aufruf-vorne-FINAL-1.jpg

 

Veranstaltungsort

Ort:
Schlossplatz Stuttgart

Meldungen

Bundeswehr auf der vocatium-Messe gestört

Am 28. Juni wurde von AktivistInnen ein Stand der Bundeswehr auf der Vocatium – Messe in der Stuttgarter Schleyerhalle gestört. Diese Messe findet jährlich statt, um SchülerInnen Ausbildungs- und Studienangebote vorzustellen. Hier wird der Bundeswehr die Möglichkeit geboten, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und aktiv Minderjährige anzuwerben. Bericht und Bilder

 

Kundgebung zum Urteilsspruch im NSU-Prozess: Nichts ist zu Ende, niemand ist vergessen!

Am Mittwoch den 11. Juli 2018 versammelten sich ab 18 Uhr etwa 180 Menschen auf dem Schlossplatz in Stuttgart anlässlich des NSU-Prozessendes in München. Es soll ein Schlussstrich unter den NSU-Komplex gezogen werden. Dabei wird vergessen, dass mit dem Ende des Prozesses der Kampf gegen Rechts noch lange nicht vorbei ist. Hier gibt es einen Bericht mit Fotos von der Kundgebung.

 

Kundgebung gegen Abschottung

Am 7. Juli gingen bundesweit und auch international Menschen auf die Straße, um ihre Solidarität mit geflüchteten Menschen und mit den AktivistInnen ziviler Seenotrettung auszudrücken. In fand dazu eine Kundgebung statt, organisiert vom OTKM Stuttgart.

 

Soliaktionen nach bundesweiten G20 Razzien

In der Nacht nach den erneuten bundesweiten G20 Razzien tauchten im Stuttgarter Süden mehrere gesprühte Parolen in Solidarität mit den angegriffenen AktivistInnen auf. Bericht

 

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